Wirbel um Atomsteuer

Rostock (dpa) – Die Bundesregierung will bis 1. September Klarheit über die umstrittene Atomsteuer oder eine andere Milliardenabgabe der Stromkonzerne schaffen. Kanzlerin Merkel (CDU) lässt die Erhebung einer Brennelementesteuer offen, rückt aber von den geplanten 2,3 Milliarden Euro pro Jahr nicht ab. «Es gibt im Augenblick auch Gespräche über Alternativen», sagte die Kanzlerin am Mittwoch zum Auftakt ihrer sogenannten Energie-Reise in Rostock. Das Kabinett will am 1. September über das Gesetz zum Sparpaket der Koalition beraten, zu dem auch die Atomabgabe gehört. Für Verwirrung sorgte die Äußerung von Umweltminister Röttgen (CDU), dass die Entscheidung um mehrere Wochen verschoben werde. Finanzminister Schäuble (CDU) wies dies zurück.

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