FDP blockiert Mindestlohn für Zeitarbeiter

02. September 2010 von Kornelia Löw

Frankfurt/Main (ddp). Die FDP blockiert weiterhin die Bemühungen der Union, Mindestlöhne für die Zeitarbeitsbranche einzuführen. «Es bleibt dabei, wir lehnen das ab», sagte FDP-Sozialexperte Kolb der «Frankfurter Rundschau» (heute). «Der Mindestlohn ist ein Instrument, mit dem die Platzhirsche ihr Terrain abstecken können.» Man werde noch im September mit Gewerkschaften und Arbeitgebern über ein FDP-Alternativmodell sprechen. Danach soll nach einer bestimmten Beschäftigungsfrist der Lohn von Zeitarbeitern an den der Festangestellten angepasst werden. Der Wirtschaftsflügel der Union unterstützt hingegen die Bemühungen für einen Mindestlohn. «Die Zeitarbeit ist eine der wenigen Branchen, in der ich mir noch einen Mindestlohn vorstellen kann», sagte der Vize-Vorsitzende der Unions-Fraktion, Michael Fuchs.

Eilaktion: ArbeitsrechtlerInnen in Bangladesch verhaftet

01. September 2010 von Harry

Das „Bangladesh Center for Worker Solidarity“ (BCWS) wurde 2001 von zwei ehemaligen KinderarbeiterInnen gegründet. Die Arbeitsrechts-NRO ist bekannt für fundierte Recherchen zu Arbeitsrechtsverletzungen in der Bekleidungsindustrie und für die Unterstützung der ArbeiterInnen im Falle von Arbeitsrechtsverletzungen. Zudem unterhält BCWS diverse Programme, so z.B. Sensibilisierungsprogramme für Arbeiterinnen. Viele NäherInnen kennen ihre Rechte Dank der Arbeit von BCWS und können diese heute besser wahrnehmen.  

 Bitte schreiben Sie an die bangladeschische Regierung und fordern Sie die sofortige Freilassung von Kalpona Akter und Babul Akhter, die Rücknahme der Strafanzeigen und eine Garantie für die Sicherheit der ArbeitsrechtlerInnen. Weil sich die Anzeichen der Verwicklung einer bestimmten Fabrik, der Nassa Global Wear Company, in die Attacken gegen BCWS häufen, bitten wir auch um entsprechende Protest-Mails an den Besitzer der Nassa Group.

ADHS durch Gift ?

24. August 2010 von Harry

Pestizid-Studie

Bei 95 Prozent der in einer Nordamerikanischen-Studie untersuchten Kinder zwischen 8 und 15 Jahren ließen sich Pestizidstoffe im Urin nachweisen.

Forscher warnen vor ADHS

Nach Angaben der Washington-Post haben Wissenschaftler der Universitäten Montreal und Harvard 1193 Kinder untersucht. Sie schauten nach Stoffwechselprodukten von Organophosphat –Pestiziden. Diese sind Nachweisstoffe dafür, wie stark eine Person mit Pflanzengiften in Berührung gekommen ist. 95 Prozent der Untersuchten hatten mindestens eines der chemischen Nebenprodukte im Körper. Die Kinder mit den höchsten Stoffmengen hatten eine 93 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für  eine Diagnose mit dem Aufmerksamkeits – Defizit oder Hyperaktivitäts- Syndrom ( ADS/ADHS ) als Kinder, die die Stoffe nicht in ihrem Körper aufwiesen.
(Ursprung: Auszug aus „Schrot und Korn“ Ausgabe August 2010)

Die Kreistagsfraktion DIE LINKE .Limburg Weilburg  hatte Recht, als sie im Kreistag die Anfrage stellte und  wissen wollte, wie viele Kinder im Kreis  nehmen Ritalin und wie alt sind diese Person.

Unsere Forderung:
Vorbeugen statt  nebenwirkungsreiche Medikamente zu sich zu nehmen und seinem Körper gutes tun, statt ihm zu schaden.

Mehr Bio-Lebensmittel statt Produkte aus konventionellem Anbau auf den Teller bringen.   

DIE LINKE vor Ort

21. August 2010 von Kornelia Löw

Bei unserem monatlichen Treffen am Freitag im Hotel  “Zur Eisenbahn”  hielt unsere Frauenbeauftragte, Genossin Nicole Erbe eine Vortrag zum Thema ” Unser Sozialstaat”.

Sie regte mit ihrem Beitrag die zahlreich Anwesenden zu einer lebhaften und angeregten Diskussion an.

Nicole bedankt sich noch einmal für das Interesse an ihrem Referat und die hohe Teilnehmerzahl. Da sie noch keinen Internetzugang hat und nicht jedem persönlich per mail danken kann geht der Dank auf diesem Weg an alle am Freitag Anwesenden.

Böhmer entdeckt interkulturelle Kompetenz der Bundeswehr

19. August 2010 von Harry

Tod auf Bestellung, Service inklusive ?

„Die Bundeswehr setzt auf interkulturelle Kompetenz- das ist Chance und Herausforderung zugleich! In keiner anderen Institution werden Menschen unterschiedlichster Herkunft und Religionen so zusammengeführt. Damit leistet die Bundeswehr einen wertvollen Beitrag für den Zusammenhalt und die Integration in unserem Land” behauptete Staatsministerin Böhmer, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, anlässlich eines Besuches bei der zentralen Koordinierungsstelle Interkulturelle Kompetenz am Zentrum für Innere Führung in Koblenz am 13. Juli 2010. Parallel zur Entdeckung der interkulturellen Kompetenz der deutschen Fußballnationalmannschaft mit Migrationshintergrund verbreitete die Staatsministerin das militärische Sommermärchen. Migrantinnen und Migranten könnten mit ihren Sprachkenntnissen und mit ihrer eigenen Migrationserfahrung besonders sensibel auf unterschiedliche Kulturen und Religionen eingehen. „Zugleich erhalten die Migranten selber durch ihren Dienst bei der Bundeswehr die Chance, auf besondere Weise ja zu unserem Land zu sagen!“ Nicht behauptet hat Frau Staatsministerin Böhmer, dass es demnächst mehrsprachige Werbungsblätter „dulce et decorum est pro patria mori“ geben werde. Die Website www.german-foreign-policy.com hat am 15. Juli 2010 darauf hingewiesen, dass das Berufsbild des interkulturellen Einsatzberaters seit langem verankert ist. Die Dimension Kultur im Afghanistan-Einsatz endet keineswegs beim bereits seit längerem verteilten „Kulturenknigge für die Beintasche“.

Wirbel um Atomsteuer

19. August 2010 von Kornelia Löw

Rostock (dpa) – Die Bundesregierung will bis 1. September Klarheit über die umstrittene Atomsteuer oder eine andere Milliardenabgabe der Stromkonzerne schaffen. Kanzlerin Merkel (CDU) lässt die Erhebung einer Brennelementesteuer offen, rückt aber von den geplanten 2,3 Milliarden Euro pro Jahr nicht ab. «Es gibt im Augenblick auch Gespräche über Alternativen», sagte die Kanzlerin am Mittwoch zum Auftakt ihrer sogenannten Energie-Reise in Rostock. Das Kabinett will am 1. September über das Gesetz zum Sparpaket der Koalition beraten, zu dem auch die Atomabgabe gehört. Für Verwirrung sorgte die Äußerung von Umweltminister Röttgen (CDU), dass die Entscheidung um mehrere Wochen verschoben werde. Finanzminister Schäuble (CDU) wies dies zurück.

Grüne halten an Rente mit 67 fest / Steinmeier und Gabriel einigen sich auf Kompromiss bei Rente mit 67

18. August 2010 von Kornelia Löw

Köln (ddp). In der Debatte um die Rente mit 67 gehen die Grünen auf Distanz zur SPD. «Ich will an den Zahlen nichts ändern, weil mir Generationengerechtigkeit sehr wichtig ist», sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Künast, dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (heute). Von 2012 an solle pro Jahr ein Monat länger gearbeitet werden, bis das Ziel der Rente mit 67 im Jahr 2029 erreicht sei. «Wir sind gut beraten, an diesem moderaten Zeitplan festzuhalten”, sagte sie. Es sei jedoch zwingend, die Arbeitsmarktsituation für die Älteren zu verbessern.

Berlin (ddp). Der SPD-Parteivorsitzende Gabriel und SPD-Fraktionschef Steinmeier haben sich im Streit um die Rente mit 67 auf einen Kompromiss geeinigt. Wie die der Onlinedienst «Bild.de» berichtet, wollen beide Sozialdemokraten am kommenden Sonntag einen gemeinsamen Vorschlag der engsten Parteiführung vorlegen, der auf dem Parteitag im September beschlossen werden soll. Demnach bleibt es bei der schrittweisen Einführung der Rente mit 67 bis zum Jahr 2029. Allerdings soll die Verlängerung der Arbeitszeit frühestens 2015 beginnen und nicht wie bisher beschlossen 2012.

3.Ordentlicher Parteitag der Partei DIE LINKE.Hessen

18. August 2010 von Kornelia Löw

Der 3. Parteitag unserer Partei wurde für den 28. und 29. August 2010 nach Langenselbold einberufen.

Tagungsort ist die Klosterberghalle in 63505 Langenselbold.

Aus unserem Kreisverband nehmen als gewählte Delegierte folgenden Genossinnen und Genossen teil:

Kornelia Löw

Renate Pohl

Hasan Budak

Harry Herr

Bernd Steioff

Zwei weitere Plätze auf der Frauenliste konnten mangels Interesse nicht besetzt werden.

Für die Arbeitsgremien wurden aus unserem Kreisverband folgende Mitglieder vorgeschlagen.

Antragskommission: Ulrich Dorn

Präsidium: Bernd Steioff

Wahlkommission: Kornelia Löw

Harry Herr wird für den erweiterten Landesvorstand kandidieren.

Er hat die volle Unterstützung des Kreisverbandes

Der Text des Leitantrages des Landesvorstandes  sowie alle  anderen  Anträge  können auf  der Homepage des Landesverbandes nachgelesen werden.

Dort werden ebenfalls  die bereits eingereichten Kandidaturen für die neu zu wählenden Gremien Landesvorstand, Landesschiedskommission sowie Landesfinanzrevisionskommission vorgestellt.

Die Verlinkung zur Landeshomepage findet ihr natürlich auf unserer Seite.

Der Landesparteitag ist eine öffentliche Veranstaltung und jeder kann als Gast (ohne Stimmrecht) daran teilnehmen.

DIE LINKE vor Ort

18. August 2010 von Kornelia Löw

Zum monatlichen Stammtisch treffen sich Mitglieder und Interessierte wieder am

Freitag, 20. August um 19.30 Uhr in Hotel “Zur Eisenbahn”, Holzheimerstraße , Limburg.

Genossin Nicole Erbe wird der Frage nachgehen “was ist ein Sozialstaat?”.

Danach wollen wir noch die Anträge zum Landesparteitag diskutieren.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer.

Kornelia Löw, Mitgliederbetreuung

Sparpaket: Annahme verweigert!!!

13. August 2010 von Kornelia Löw

DIE LINKE. Hessen: „Annahme verweigert!“

„In vielen Orten Hessens verweigern Mitglieder der LINKEN am Ortseingang
symbolisch die Annahme das Kürzungspakets der Bundesregierung“, erklärt
Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Mit der Bezeichnung ‚Sparpaket‘ wollen CDU und FDP verschleiern, worum es
wirklich geht. Sparen bedeutet landläufig, von einem momentanen Überfluss
Geld für künftige Investitionen oder schlechtere Zeiten zurückzulegen. Die
Bundesregierung macht das Gegenteil: Sie kürzt in einer Krisenzeit bei Armen
und Durchschnittsverdienern. Das vergrößert die soziale Not in Deutschland
und entzieht der Wirtschaft überlebenswichtige Kaufkraft.

Hätten wir noch die Steuergesetze von 1998, würde der Staat in diesem Jahr
51 Milliarden Euro mehr einnehmen. Trotz Wirtschaftskrise wäre das Defizit
überschaubar, wenn die drei Bundesregierungen von SPD und Grünen, CDU und
SPD sowie CDU und FDP Reiche und Konzerne nicht um viele Milliarden
entlastet hätten. Jetzt sollen Durchschnittsverdiener und Arme für diese
Steuergeschenke und für die Folgen der Krise aufkommen.

DIE LINKE. Hessen wird sich mit einer eigenen Protestkampagne an dem ‚Heißen
Herbst‘ beteiligen, den Gewerkschaften und soziale Bewegungen der
Bundesregierung angekündigt haben. Die Aktion ‚Annahme verweigert!‘, die
zurzeit in allen hessischen Kreisen stattfindet, ist dafür nur der Auftakt.

Hier nun ein paar erste Impressionen. Alle Beteiligten hatten viel Spaß.

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